Non scholae, sed vitae (Nicht für die Schule, sondern für das Leben)
In wenigen Augenblicken beurteilen wir einen Menschen. Seine Sprache und seine Kleidung sind die Signale für den ersten Eindruck. Die Fähigkeit, sich situationsgerecht kleiden zu können, ist ein wichtiger Baustein zum Erfolg. Schüler, die sich mit Schulkleidung beschäftigen, erarbeiten sich diese Kompetenz.

Schulkleidung ist die Arbeitskleidung in der Schule
Sie stärkt die Position der Schwachen in der Klassengemeinschaft. Für Schüler, die Schulkleidung tragen, ist das, was sie sind, wichtiger, als das, was sie haben. Deshalb führt Schulkleidung nicht zu Gleichmacherei sondern fördert die individuelle Entwicklung der Schüler.
Modefragen und egozentrische Selbstdarstellung sind am Vormittag kein Thema. Schüler lernen, sich situationsabhängig, verschiedenen Anlässen gemäß zu kleiden. Selbstwertgefühl wird aufgrund von Persönlichkeit und Sozialkompetenz erworben, nicht über die Identifikation mit Markenkleidung.
Schule ist ein Ort des Lernens. Wir dürfen uns nicht scheuen, hier Disziplin und Leistung zu fordern. Die Frustration des Misserfolges ist unumgänglich, denn lernen bedeutet auch, das Nicht-Können zu erleben ohne den Schwierigkeiten auszuweichen. Gemeinsame Schulkleidung verbessert die Akzeptanz der Schule als Ort des Lernens.
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